Unzählige Autoren, Komponisten, Dichter, Fotografen und Maler haben sich mit dem Verfall und dem Bösartigen auseinander gesetzt: Trakl, Artmann, Mahler, The Cure, New Order, Francis Bacon   - um nur einige zu nennen, deren Kunst ich zutiefst bewundere.  In dieser Serie

versuche ich, im Unausweichlichen und Grausamen Ästhetik zu finden. Bei der Finalisierung der Bilder hörte ich, wie meistens, Musik. Um sich in mich hinein zu fühlen empfehle ich, Mahlers 5. Sinfonie aufzudrehen. Laut.

 

Zur Aufnahme:

Mir war klar, dass ein Spagat zwischen Hässlichem und Schönem schwierig sein würde.

Die Blumen, die ich verwendet habe fand ich in einem unscheinbaren Blumengeschäft in einem Dorf und war von ihrem Ausdruck sofort angetan.

Die Aufnahmen stellten sich mit drei Scheinwerfern und einem Reflektor als relativ kompliziert heraus – vor allem, weil die Zeit drängte. Schlussendlich fertigte ich über einen Zeitraum von 24 Stunden alle 2 Stunden ein Bild an, was mich zwar Schlaf kostete aber letztendlich zu einem perfekten Ergebnis führte.